Über das Handelsgesetz ( Gesetz Nr. 48/1889 ) und das Gesetz betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung ( Gesetz Nr. 74/1938 ) hinaus, wurden zur Regelung des kaufmännischen Verkehrs weitere Gesetze und Verordnungen erlassen, die dem Handelsgesetz und dem Gesetz der Gesellschaften mit beschränkter Haftung, ergänzend oder substitutiv hinzugezogen werden müssen.
Art. 1 des japanischen Handelsgesetzes regelt in diesem Zusammenhang die Reihenfolge der anzuwenden Rechtsquellen. Den ersten Rang bilden spezialgesetzliche Handelsrechtliche Regelungen. Es folgt das Handelsgesetz. Das japanische Handelsgewohnheitsrecht folgt danach und ist voranging gegenüber spezialgesetzlichen Regelungen des Zivilgesetzes. Dann folgt die Verkehrssitte. Die unterste Ebene der Normenhierarchie stellt das Zivilgesetz dar.
- Das Konkursgesetz, genannt hasan ho ( Gesetz Nr. 71/1922 )
- Das Vergleichsgesetz, genannt wagi ho ( Gesetz Nr. 72/1922 )
- Das Scheckgesetz, genannt, kogitte ho ( Gesetz Nr. 57/1933 )
- Das Obligations- und Schuldverschreibungstreuhandgesetz ( Gesetz Nr. 11/1942 )
- Das Wertpapierverkehrsgesetz, genannt shoken torihiki ho ( Gesetz Nr. 25/1948 )
- Das Gesetz betreffend der Verteilung des Dividendengewinns, genannt kaisha no haitosuru rieki mata wa risoku shiharai nikansuru horitsu ( Gesetz Nr. 64/1948 )
- Das Gesellschaftssanierungsgesetz, genannt kaisha kosei ho ( Gesetz Nr. 172/1952 )
- Das Handelsregistrierungsgesetz ( Gesetz Nr. 125/1963 )
- Das Gesetz für spezielle Ausnahmen zum Handelsgesetz, betreffend der Buchprüfung von Aktiengesellschaften, genannt kabushiki kaisha no kansa to ni kansuru shoho no tokurei ni kansuru horitsu ( Gesetz Nr. 22/1974 )
- Das Devisen und Außenhandelskontrollgesetz, genannt gaikoku kawase oyobi boeki kanri ho ( Gesetz Nr. 65/1979 )
- Das Ergänzungsgesetz zum Handelsgesetz, genannt shoho huzoku ( Gesetz Nr. 74/1981 )
- Das Gesetz betreffend der Haftung und der Übertragung von Aktien ( Gesetz Nr. 30/1984 )
- Devisen und Außenhandelskontrollgesetz ( Gesetz Nr. 59/1997 )
- Gesetz über die Bank von Japan, genannt nihon ginko ho ( Gesetz Nr. 89/1997 )
- Das Gesetz über die zivilrechtliche Reaktivierung, genannt minji saisei ho ( Gesetz Nr. 225/1999 )
- Das Gesetz über die digitale Signatur, genannt denshi shomei ho ( Gesetz Nr. 22/2002 )
- Die Verordnung über das Werben um eine Bevollmächtigung zur Vertretung bei der Generalversammlung, genannt kapushiki no giketsuken no dairi koshi no kanyu ni kansuru kisoku ( Verordnung Nr. 13/1948 )
- Die Verordnung betreffend der Prüfungsdokumente, welche an die Einladungen für die Generalversammlungen der großen Gesellschaften, angehangen werden sollen ( Verordnung Nr. 31/1963 )
- Die Handelsregistrierungsregeln ( Verordnung Nr. 23/1964 )
- Die Regelung betreffend des Prüfungsberichts für Großunternehmen ( Verordnung Nr. 26/1982 )
- Die Verordnung über die Mitteilung von Unterlagen betreffend der Einberufung der Generalversammlung, genannt okaisha no mabunushi sokai no shoshu tsuchi ni tempu subeki sankoshorui to ni kansuru kisoku (Verordnung Nr. 27/1982 )
- Die ministeriale Ordnung für Regelungen betreffend der Angabe von Bilanzen, und Geschäftsberichten von Aktiengesellschaften ( Ministerium der Justiz, Verordnung Nr. 42/1982 )
- Verordnung über die digitalen Datenträger, genannt shoho shikko desho kisoku ( Ministerium der Justiz, Verordnung Nr. 20/2002 )
- Neben den genannten Verordnungen und Gesetzen, kommt insbesondere dem Zivilgesetz, genannt minpo ( Gesetz Nr. 9/1898 ), dem Antimonopolgesetz, genannt dokusen kinshi ho, oder shiteki dokusen no kinshi
- oyobi kosei torihiki no kakuho ni kansuru horitsu ( Gesetz Nr. 54/1947 ), dem Gesetz zur Verhütung des unlauteren Wettbewerbes, genannt fusei kyoso boshi ho ( Gesetz Nr. 14/1934 ) und dem Scheck und
- Wechselgesetz ( Gesetz Nr. 25/1948 ), große Bedeutung und Einfluss auf das Gesellschaftsrecht zu.
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